Rindervorderviertel mit Dünnung

Fleischstücke vom Vorderviertel werden vom Tier viel beansprucht und enthalten deshalb viel Bindegewebe. Langes Sieden oder Schmoren wandelt das Bindegewebe mit Hilfe von Hitze und Wasser in kaubare, saftige Gelatine um und macht die Fleischstücke zart.

Rinderhinterviertel ohne Dünnung

Fleischstücke vom Hinterviertel gelten als Edelstücke. Weil diese Muskelpartien vom Tier wenig beansprucht wurden, enthalten diese Fleischstücke wenig Bindegewebe. Als Kurzbratstücke zubereitet, steht die Geschmacksbildung und der Erhalt des Fleischsaftes im Vordergrund.

Rindfleisch

ist das Fleisch von ein bis zwei Jahre alten weiblichen oder männlichen Tieren.
Gutes Rindfleisch ist marmoriert, das heisst,
dass im Muskelfleisch feine Fettadern
eingelagert sind. Rindfleisch hat eine kräftige
rote bis braunrote Farbe und einen
hellen bis weissen Fettrand. Das Fleisch
junger Tiere zeigt eine rote Färbung,
eine feine Faserung, weisses Fett und
plastische Knorpel. Beim älteren Tier wird
die Fleischfarbe dunkler, die Faserung gröber
und das Fett leicht gelblich.





Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über die einzelnen
Rindfleischteilstücke und deren fachgerechte Verwendung.